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EMDR

EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing) wurde ursprünglich als Traumatherapie- Methode Ende der 80iger Jahre entwickelt, in einer Zeit als man traumatisierten Menschen nur unzureichend helfen konnte.

Damals fand man heraus, dass künstlich erzeugte Augenbewegungen, ähnlich wie in der sogenannten REM-Schlafphase (dort bewegen sich die Augen hin und her), einen Einfluss haben auf belastende Erinnerungen. Die Ereignisse und die damit verbundenen Emotionen werden so vom menschlichen Gehirn noch einmal „neu verarbeitet“. Die emotionale Belastung tritt in den Hintergrund, „verblasst“ gewissermaßen.

Die Methode ist inzwischen über Jahrzehnte anhand vieler Studien weltweit gut erforscht und als sehr wirkungsvoll eingestuft worden.

In den letzten Jahren ist man mehr und mehr dazu übergegangen Elemente aus der EMDR- Behandlung nicht nur bei Trauma-Patienten anzuwenden, sondern auch bei gesunden aber belasteten Menschen und alltäglichen Phänomenen.

Ziel ist es dabei alltägliche Blockaden und Ängste aufzulösen.

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